Forderungen

→ Kein Cyber Valley in Tübingen!

Die Universität und das Max-Planck-Institut sollen ihre Kooperation mit den beteiligten Akteur*innen beenden. Wir akzeptieren vor allem keine Zusammenarbeit mit Amazon, ZF Friedrichshafen und der SCHUFA.

→ Stärkere Mitbestimmung der Studierenden!

Die Universität muss demokratisiert werden, Studierende müssen bei wichtigen Beschlüssen und Prozessen eine entscheidende Rolle spielen. Wir fordern die Wiederherstellung sämtlicher Mitbestimmungs-, und politischer Rechte aller verfassten Studierendenschaften und studentischer Organisationen.

→ Transparenz der Forschung an der Universität Tübingen!

Wir fordern die Offenlegung aller laufenden und sich in Planung befindenden Kooperations- und Forschungsprojekte an der Universität Tübingen. Erst dann ist eine demokratische Beteiligung der Studierenden möglich.

→ Schluss mit Leistungsdenken!

Ein Studium soll sich an der Gesellschaft, der Umwelt und am Menschen orientieren. Selbstbestimmung und Verantwortungsbewusstsein sind dafür zentrale Voraussetzungen. Insbesondere Zeit und Unterstützung für kritische Reflexion, Beteiligung und politisches Engagement müssen daher gegeben sein.

Weg mit den Bologna-Reformen!

→ Finanzielle Entlastung der Studierenden!

Wir brauchen bezahlbaren studentischen Wohnraum. Alle Studiengebühren müssen abgeschafft werden. Darüber hinaus müssen Studierenden die Lebenshaltungskosten bedingungslos bereitgestellt werden. Wir schließen uns diesbezüglich der Forderung des FZS an.

→ Solide Grundfinanzierung der Uni!

Damit die Forschung sich an gesellschaftlichen Interessen, Werten und Problemen orientieren kann, darf sie nicht auf private Finanzierung aus der Wirtschaft angewiesen sein.

→ Eine starke Zivilklausel!

Keine Forschung für militärische Zwecke, auch nicht verschleiert. Wir fordern eine starke und umfassende Zivilklausel, nicht nur für die Universität Tübingen, sondern für das gesamte Stadtgebiet.

Egal ob Studierende, Beschäftigte der Universität, Schüler*innen oder Bewohnende dieser Stadt: Es geht uns alle an! Kommt vorbei, informiert euch, macht mit und gestaltet den Protest nach euren Vorstellungen und Wünschen – oder zeigt einfach eure Zustimmung. Schließt euch uns an! Besetzt mit uns die Hörsäle in Tübingen und anderen Städten! Offensichtlich müssen wir Regeln übertreten, um gehört zu werden.

 Denken heißt überschreiten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.